Facebook Youtube Google+ Twitter
Feuerwehr - Notruf 122 | Seite durchsuchen

Monatsübung im Febraur – 1. Zug

2018-02-02 19:00

Monatsübung im Febraur – 1. Zug
Suchaktion – Menschenrettung nach Forstunfall

Alleine bei privat durchgeführten Waldarbeiten werden jährlich mehr als 1.500 Menschen so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen, so die Zahlen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). Mehr als 20 Menschen sterben jedes Jahr bei Wald-und Forstarbeiten. Dabei kommt es zu den meisten Unfällen in den Wintermonaten, aus diesem Anlass bereitete das Führungsteam des 1. Zuges bestehend aus den beiden Brandinspektoren d.F. Christian Radler und Markus Kratzer sowie Oberlöschmeister Andreas Schabl der Feuerwehr Nestelbach bei Graz eine Gesamtübung zu diesem Thema im Februar vor.

Gegen Abend kehrte ein Forstarbeiter nicht nach Hause zurück, seine Frau vermutete einen Forstunfall und verständigte die Einsatzkräfte, so sah die Übungsannahme für die rund 25 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr aus. Nach einer groben Beschreibung der Frau über dem möglichen Unfallort rückten die Einsatzkräfte zum Übungseinsatzort in die Hauptstraße nach Nestelbach ab. Nach einer kurzen Lagebesprechung wurde eine Suchkette gebildet und der betroffene Bereich abgesucht. Nach Auffinden des Forstarbeiters, schwer verletzt und eingeklemmt unter einem Baum, begann eine sehr schweißtreibende Menschenrettung aus einem unwegsamen Gelände.
Während die beiden Feuerwehrsanitäter die Erstversorgung des Verletzten durchführten, musste die restliche Mannschaft die Ausrüstung zur Menschenrettung an den rund 100 Metern entfernten Übungsort bringen. Dabei wurden die Teilnehmer auch durch einen Höhenunterschied von rund 50 Metern gefordert. Die Mannschaft des Kleinrüstfahrzeuges hatte die Aufgabe die Menschenrettung mittels der pneumatischen Hebekissen durchzuführen, während dessen stellte die Mannschaft des Rüstlöschfahrzeuges den Rettungsweg mittels Steckleiterteilen, Arbeitsleinen und der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeuges her. Nachdem der verletzte in die Schleifkorbtrage verbracht wurde, konnte der Transport über den Rettungsweg nach oben zur Straße erfolgen.   
Nach der erfolgreichen Rettung des Forstabreiters wurde die Übung vor Ort mit allen Teilnehmern nachbesprochen, folgend wurden alle Gerätschaften und die Fahrzeuge gereinigt im Feuerwehrhaus gereinigt sowie die Einsatzbereitschaft hergestellt. Bei einer Jause und gemeinsame kameradschaftliche Stunden fand die Übung im Feuerwehrhaus ihr Ende.

Zurück

© Freiwillige Feuerwehr Nestelbach bei Graz | supported by Rittler & Co

Durch die Verwendung dieser Seite stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu. Weiterlesen …